Umsichtig und respektvoll.  

„Und all diese Dimensionen unseres Lebens – unsere Lust und unser Schmerz, unsere Freude und unser Leiden, unsere Befriedigung und unsere Frustration, unser Weiterleben oder unser frühzeitiger Tod – all das macht einen Unterschied für die Qualität unseres Lebens, wie wir es als Individuen erleben und erfahren. Und da dasselbe für Tiere gilt, die uns etwas angehen (die, die wir essen und fangen, zum Beispiel), müssen auch sie als empfindende Subjekte eines Lebens mit eigenem inhärenten Wert angesehen werden.“

Tom Regan

Alle Aktiven Mitglieder des Vereins sind durch die Unterzeichnung des Beitrittsformulars mit den Inhalten dieses Kodex einverstanden und verpflichten sich danach zu handeln.

Ethischer Kodex der Umsicht Hundehilfe

Die Aktiven Mitglieder der Umsicht Hundehilfe tragen eine besondere Verantwortung gegenüber den Menschen und Hunden, mit denen und für die sie tätig sind, gegenüber dem Verein und seiner Gemeinnützigkeit.

  1. Im Umgang mit Mensch & Hund ist auf das Wohlbefinden der Haltenden und das Wohlbefinden des Hundes zu achten.

  2. Die Würde und Integrität der Menschen, die die Dienste der Umsicht Hundehilfe in Anspruch nehmen, muss jederzeit respektiert werden.

  3. Die Aktiven Mitglieder haben die Vertraulichkeit von Informationen der Menschen die ihre Hilfe nutzen, zu gewährleisten.

  4. Die Aktiven Mitglieder übernehmen die Verantwortung für ihre Entscheidungeund Handlungen und sind bereit, die Gründe für ihre ethischen Überlegungen darzulegen.

  5. Alle Aktiven Mitglieder dürfen ausschließlich im Rahmen ihrer Ausbildung und ihrer Kompetenzen bei der Umsicht Hundehilfe tätig sein. Der regelmäßige Besuch von Fortbildungen ist Pflicht.

  6. Der gesamte Vermittlungsprozess von Hunden aus dem Tierschutz sowie die damit verbundene Betreuung von Pflege- und Endplätzen darf nur von ausgebildeten Betreuerinnen erfolgen. Diese haben die Grenzen der Fähigkeiten und der Belastbarkeit der Hunde realistisch einzuschätzen und im Sinne des Tierwohls zu handeln. Auf die Gesundheit und das Verhalten der Tiere ist sorgfältig zu achten und an Spezialisten weiter zu verweisen.

  7. Physische und psychische Gewalt im Umgang mit Hunden wird entschieden abgelehnt.

  8. Die Aktiven Mitglieder fördern den Tierschutz indem sie die Verantwortung der Menschen im Sinne des Tierwohls hervorheben.

  9. Alle aktiven Mitglieder verpflichten sich ihre eigenen Hunde sowie die Tiere des Vereins an einem gut sitzendem Brustgeschirr anstelle eines Halsbands sowie einer 2-3 Meter langen Leine welche dem Hund Bewegungsfreiheit bietet zu führen.

  10. Aktivitäten, die beim Hund physische Schwierigkeiten sowie emotionalen Stress auslösen können sind zu unterlassen (z.B. Agility, Schutzhundetraining, klassische Unterordnung, Frisbee, ..). Freizeitbeschäftigung und Umgang mit dem Hund ist an dessen Alter, dessen Gesundheit und individuellen Vorlieben anzupassen.

  11. Ein freundlicher Umgang mit Hunden im Alltag und bei anderen Aktivitäten wird ganz klar gefordert.

  12. Hunde mit kupierten Ohren und/oder Ruten, sowie Hunde aus Qualzuchten und mit ausgeprägter Brachyzephalie dürfen von den Mitgliedern nur verletzungsbedingt gehalten werden, oder wenn diese nachweislich aus dem Tierschutz übernommen wurden.

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