Umsicht unterstützt 

 Hunde in Kroatien. 

Damit Verantwortung dort entsteht wo sie 

gebraucht wird und notwendige Mittel ohne 

Umwege gesichert werden.

Das Zadarski Azil wurde vor ca. 12 Jahren von Marijana Mustac ins Leben gerufen. Es befindet sich am Rand der Stadt Zadar auf einem privat angemieteten Grundstück. Obwohl ein deutscher Tierschutzverein jährlich ca. 180 Tiere ins Ausland vermittelt, leben kontinuierlich 200 bis 300 Hunde - mehr als die Hälfte davon jünger als ein Jahr - im Azil. 

Die Tiere stammen aus den umliegenden ländlichen Gebieten, wo sie traditionsgemäß an Ketten gehalten werden und im Freien leben - in Kroatien werden Hunde nur in den wenigen großen Städten im Haus mit Familienanschluss gehalten.

Obwohl die Gesetzgebung die Registrierung und Kastration vorschreibt, kommt es immer wieder zu ungeplantem Nachwuchs. Ganze Würfe werden, oft zu früh, mit oder ohne Muttertier ausgesetzt oder ins Azil gebracht. Auch viele Jagdhunde, die den Erwartungen ihrer Jäger nicht entsprechen, werden im Tierheim abgegeben oder müssen eingesammelt werden, nachdem sie bei der Jagd verloren gegangen sind.

Das Tierheim in Zadar ist kein fix eingerichtetes Gebäude. Es besteht aus Zäunen, kleinen Hundehütten aus Holz sowie ausgemusterten Autos und Wohnwägen. Weil kein Geld für die dringend benötigten ausbruchsicheren Gehege vorhanden ist, leben viele Tiere an 2-3 Meter langen Ketten. Es gibt keinen Strom, kein fließendes Wasser, häufige Futterengpässe sowie unzulängliche medizinische Versorgung. Aufgrund der extrem hohen Anzahl an Welpen stellt  zudem Parvovirose ein großes Problem dar. Vor allem, da keinerlei Quarantäne-Möglichkeiten vorhanden sind.

Heute gilt der Standort des Zadarski Azils als wirtschaftlich lukrativ und könnte jederzeit verkauft werden. Seit 10 Jahren prüft die Stadt, ob ein Grundstück für das Tierheim zur Verfügung gestellt werden kann. Leider werden Tierheime, die Leben erhalten und versuchen die Tiere zu vermitteln nur unzulänglich bis gar nicht gefördert. Für die Euthanasierung von Hunden jedoch werden von staatlicher Seite hohe Beträge ausbezahlt.  Anfang 2014 sollten in Tierasyl Zadar alle Hunde getötet und das Tierheim geschlossen werden. Dem Einsatz von Marijana, 20.000 Unterschriften, sowie der Hilfe lokaler Medien ist es zu verdanken, dass es das Zadarski Azil heute noch gibt.

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Was wir für das Tierasyl Zadar erreichen möchten:

  • Neubau von ausbruchsicheren Gehegen für die jetzigen Kettenhunde 

  • Neubau von Gemeinschaftsgehegen

  • Bereitstellung von Hundehütten

  • Einrichtung von Quarantänestationen

  • Umsetzung von Maßnahmen zur Vorbeugung von Deprivationsschäden

  • Beschaffung von Futtermitteln vor Ort

  • Förderung des lokalen Wirtschaftsinteresses

  • Bewilligung zur Errichtung eines Tierheims auf einem erschlossenen Grundstück

  • Einbindung der Bevölkerung durch Kastrationsprojekte im umliegenden Gebiet

  • Sensibilisierung der Bevölkerung durch Informationskampagnen und Aktionen (Kettenhunde, Kastration, "Hundeglück im Schuhkarton", ...)

  • Vermittlung von Hunden an Endplätze

Wie Sie helfen können:

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Gerne können Sie sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen.

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